Herren M3: SG Ruswil Wolhusen - TV Sarnen 32:30 (14:15)
Genau einen Monat nach dem erfolgreichen ersten Spiel im 2022 stand am Samstagabend zur Primetime das Auswärtsspiel beim Tabellennachbar SG Ruswil Wolhusen an. Die Handballer des TV Sarnen lagen dank zuletzt 3 Siegen in Serie einen Punkt vor der Gastgebenden SG. Die letzte Obwaldner Niederlage datierte vom 20. November. Der Gegner damals, Ruswil/Wolhusen, welcher sich in einem Schützenfest in der Dorfhalle mit 38:35 die 2 Punkt krallte.
Trotz etwas dezimiertem Kader war es das Ziel sich für die Niederlage zu revanchieren. Dies sollte durch eine stabilere Defensive umgesetzt werden. Ziele hin, Revanche her, nach schwachen 10 Spielminuten sahen wir uns mit 6:1 im Rückstand. Die folgende Reaktion liess sich jedoch sehen und so konnte unser Startdefizit dank einigen Paraden unserer Torhüter und einem konsequenteren Angriffsspiel innert 6 Minuten wettgemacht werden. In der 18. Minuten konnten wir sogar erstmals die Führung übernehmen und retteten uns mit einem 1 Tore Vorsprung in die Pause.
Die 1. Viertelstunde der 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Auf jeden Treffer der SG folgte einer von unserer Seite. An diesem Konzept änderten leider die Ruswiler etwas, indem sie nach 45 Spielminuten mit 3 Treffer in Serie das viel zitierte Momentum auf Ihre Seite ziehen konnten. Bei uns machten sich nun die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Dank dem ungebrochenen Kampfgeist konnten wir uns noch einigen Male die Chance zum Ausgleich erarbeiten, diese dann leider aber nicht nutzen. So mussten wir uns Schlussendlich mit 32:30 geschlagen geben und uns in der Tabelle überholen lassen. Rückblickend wäre mit einer besseren Chancenverwertung der Sieg im Bereich des Möglichen gelegen.
Es bleibt jedoch keine Zeit um Wunden zu lecken, bereits am Montag 14.03.22 um 20:45 steht Zuhause das Nachholspiel gegen den HC Malters an. Gegen den Leader haben wir nichts zu verlieren und es wird spannend sein zu sehen was unter diesen Voraussetzungen möglich ist.
Hopp Sarnä!!!
Für den TV Sarnen spielten: Fahrni/Gugerli (Tor), Dätwyler, Ettlin (5), Imfeld (11), Kafader (1), Kobas (1), Ludwig, Marjanovic, Müller (5), Wallimann (2), Widmer (5/1), Amato (Trainer)